Kameraden und Freunde der ehemaligen Sauerlandkaserne

Auf dieser Homepage ist nur ein Bruchteil des alten Archivs dargestellt und beschrieben. Jede Menge Bilder, Dokumente, Filme und WS-Exponate können im "Zeitfenster" (ein kleines Museum) in Oedingen vor Ort besichtigt werden. Wer das vorhat, der melde sich bitte bei mir, da das "Zeitfenster" nicht dauerhaft besetzt ist.

                                                                                                             A. Freimuth


Bisherige Anmeldungen für das Treffen am 05.05.2018 :

Matthias Nickel (2), Johannes Kaufmann, Christian Biermann, Tobias Hoffmann, Theo Springob, Günther Brackensiek, K.-H. Volk, Helmut Hüttner, Wolfgang Seiser, Bernhard Gollan (2), Andreas Pohl, Ch. Klein, G. Breiting, W. Schneider, W. Matthes, K. Vogl, J. Borsdorff (2), W. Cohaupt, V. Nitzborn, H.P. Wettlaufer, K. Dornemann, K. Klomfass, A.u.S. Neuwinger, M. Olk, H. Albert (2), M. Engelmann (2), Ch. Harnacke, U. Klünker-Schöls, O. Breiting, N. Drexelius, I. Monig, F. Schulte (2), Th. Seifert, J. Mischur, B. Wegerich, 


.. haben gesagt, das sie kommen :

M. Schmelter, W. Helm u. ein weiterer Kamerad (waren 1965/66 dabei),  


.. sind bestimmt auch da: 

Ich, Ferdi Freimuth, Lothar Hömberg, Gerhard "Spezi" Sievers, M. Horst, Abordnung der RK Finnentrop,



Das nächste Treffen der Ehemaligen und Freunde der Sauerlandkaserne findet am 05. Mai 2018 in Oedingen am Meilerplatz statt. Es wird in der Form eines BIWAK durchgeführt. Keine Angst, es wird kein "Leben im Felde".

 

 

 

 

 

 

 


 


 


Für die „Harten“ unter uns besteht die Möglichkeit es sich vor Ort (Schutzhütte oder Zelt) bequem zu machen. In diesem Fall nehmt mit mir direkt Kontakt auf um die Einzelheiten zu besprechen.

 

Eine Bitte habe ich an Euch.

Es dauert nicht mehr lange und die Sauerlandkaserne ist auch aus den Köpfen verschwunden. Daher soll die Nachwelt erfahren was hier war und vor allem wer hier war. Ich habe ein „Personalblatt“ entworfen und bitte Euch es auszufüllen. Es liegt bei Euch wie weit Ihr Eintragungen macht.

Diese Personalblätter kommen in einen Ordner, welcher im Zeitfenster (kleines Heimatmuseum) aufbewahrt wird.

 

      

Das Personalblatt bitte sauber und gut lesbar ausfüllen und an mich senden oder beim Treffen mitbringen. 


 

 

 

 


 



Die alte A-Stellung im Herbstgewand

 

 

 

 

 

 

Bilder vom Treffen am 29.08.2015 

im Gasthaus Mester, Oedingen

 

Wer hat noch Bilder gemacht? Bitte melden! 

Meine Kamera war defekt und mir fehlen viele Bilder.

 

 


 

 

 

 


 

 


 

 


 

 

Bei vielen Ehemaligen bekannt, aber nicht bei allen!

 

Neben den Treffen der Ehemaligen am alten Standort Oedingen gibt es auch Treffen an anderen Orten, die auf Einladung von Kameraden zustande kommen.

So ein Treffen fand letztes Wochenende (27.7. - 2.8.15) in Hückelhoven statt.

Normalerweise wird immer nur ein Treffen organisiert. Dieses Jahr hat es sich ergeben, das beide Treffen geplant und fest gemacht wurden. 

Dumm gelaufen; kommt nicht wieder vor.


Kamerad Andre Peschke (ehem. 5./21) hatte geladen. 

Hier das Gruppenbild.


 

 Blick auf den Ort Oedingen; Oktober 2013

Ein Rückblick auf die Sauerlandkaserne 

 

Zu den Zeiten des kalten Krieges wurde in der Gemeinde Oedingen im Sauerland eine Kaserne gebaut. Sie beherbergte eine Flugabwehrraketeneinheit der Luftwaffe und war Teil eines NATO-Luftverteidigungsgürtels, welcher von Norwegen bis zur Türkei reichte.

Die Soldaten der Sauerlandkaserne waren anfänglich mit den Waffensystemen NIKE-Ajax und NIKE-Hercules ausgerüstet. Im Jahr 1990 wurde dann das moderne SystemPATRIOT dort stationiert.

Alle diese Flugabwehrraketen hatten die Aufgabe, Flugziele in mittleren und großen Höhen zu orten, zu identifizieren und wenn nötig zu bekämpfen. NIKE-Hercules war außerdem noch nuklear bestückbar und konnte seine Gefechtsköpfe im Boden-Boden Einsatz bis zu 180 km weit tragen.

Durch die Stationierung der Soldaten ging ein Wandel in und um Oedingen von statten. Es wurden Arbeitsplätze geschaffen, Häuser gebaut und die einheimische Wirtschaft profitierte in vielerlei Hinsicht von der Kaserne.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Ende des kalten Krieges wurde der Luftverteidigungsgürtel hinfällig und die Luftwaffeneinheit abgezogen. Eine militärische Nutzung der Kaserne war nicht mehr vorgesehen. Die Bundesrepublik Deutschland bot die Immobilie auf dem privaten Markt an.

 

 

   

Für den direkten Wirtschaftsraum um Oedingen herum war die Auflösung der Kaserne zunächst ein herber Verlust. Arbeitsplätze fielen weg, Mietwohnungen standen leer, Kaufkraft ging verloren. Mit Hilfe der Stadt Lennestadt fand sich aber bald ein Käufer für die Kaserne.

So ist nun seit 2005 auf dem ehemaligen Kasernengelände ein Holz-Weiterveredelungs-Betrieb für Konstruktionsholz und Brettschichtholz aufgebaut worden. Dabei wurden neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die Infrastruktur der Kaserne hat sich seit dem sehr gewandelt. Wo einst die Unterkunft für Soldaten war, stehen nun neue Fabrikhallen. Lediglich die alte Wache und das Fw-Wohnheim (Block 11) stehen noch und dienen manch ehemaligem Angehörigen der Kaserne noch als Orientierungspunkt in dem großflächig geebneten Gelände.

 

Was aber geschah mit den beiden Stellungsbereichen?

Nachdem das Militär diese geräumt hatte, übernahm die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Dortmund die Liegenschaften. Auch hier war alsbald zu bemerken, dass es Zeitgenossen gibt, die keinen Respekt vor fremdem Eigentum und schon gar nicht vor öffentlichem haben. So wurden Zäune aufgeschnitten, Scheiben zerschlagen und alles was nicht in Beton vergossen war gestohlen oder zerstört. Dieses konnte auch deshalb geschehen weil eine schnelle Verwertung wie bei der Kaserne nicht stattfand. Das liegt einerseits an der entlegenen Lage der Stellungen und andererseits an verschiedenen bürokratischen Hürden. So ist der ehemalige Radarbereich auf dem Buchhagen nun in einem Naturschutzgebiet und der alte Abschußbereich am Hirtenberg muss liegenschaftsmäßig neu überplant werden.

Gerade hier stoßen die Interessen von Landwirtschaft, Gewerbe und Kommunen aufeinander. Nicht zuletzt will ja auch der Finanzminister noch etwas Geld dafür haben. Dieser Umstand kann auch der Auslöser für die Vermutung sein, dass man ja nicht weiß, „was da noch alles im Boden schlummert“. Es wird von „Altlasten“ gemunkelt und man traut selbst schon durchgeführten Bodenproben nicht.

Zur Zeit wird der ehemalige Abschußbereich lediglich beweidet. Es bleibt zu hoffen dass es bald zu einer umfassenden Verwertung des 17 Hektar großen Geländes kommt.

Der ehemalige Radarbereich (Nike) und spätere Einsatzstellung (Patriot) auf dem Buchhagen ist durch die Bundesanstalt für Immobilien vermietet und wird u.a. von einer Rettungshundestaffel sowie von der Polizei als Trainingsgelände genutzt.


 

Ein Aufkleber aus der Zeit des "Kalten Krieg"

 

A.F., Dezember 2013